Allgemeines
Im Großen und Ganzen sind Schweißer/innen dafür zuständig, sämtliche Metall-, Anlagen-, und Konstruktionsbautele mittels unterschiedlichster Schweißverfahren zu verbinden. Die Wahl des angewandten Verfahrens hängt unter anderem von dem Bereich ab, in dem gearbeitet wird. Zusammenfassend handelt es sich bei dem Beruf des/r Schweißers/in um eine Tätigkeit, wo Fingerspitzengefühl, und Konzentration an erster Stelle stehen.
Schweißverfahren
-Gasschweißen
-Lichtbogenhandschweißen
-Metallschutzgasschweißen
-Unterpulverschweißen
-Laserschweißen
-Widerstandspunktschweißen
Aufgaben eines/r Schweißers/in
- Planung und Vorbereitung von Arbeitsaufgaben
- Lesen von isometrischen Zeichnungen, Schweiß-, und Montageplänen
- Zusammenstellen aller notwendiger Materialien, Werkzeuge, Vorrichtungen, Schweißgeräte, und Halbzeuge ( beispielsweise Bleche, oder Rohre)
- Festlegen von Arbeitsabläufen, wobei die Größe, das Gewicht, und die Bauteile im Einzelnen berücksichtigt werden müssen, gerade auch wenn längere Transportwege anstehen
- Schweißen und Kontrollieren der Bauteile
- Vorbereitung der einzelnen Teile, und diese je nach Bedarf befestigen, und ausrichten
- Entscheidung treffen, welches Schweißverfahren das Richtige ist
- einzelne Schweißpunkte setzen, bevor dann nach gründlicher Prüfung dicht geschweißt wird
- Hebezeuge, Hilfskonstruktionen, und Arbeitsgerüste sind erlaubt, gerade bei größeren Bauteilen
- Kontrolle der Schweißnähte, und Qualitätsprüfung durchführen
Ausbildung
Die Ausbildung zum/r Schweißer/in kann variieren, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, um an einen Schweißer-Paß zu gelangen. Es werden einem Teilzeit-, und Vollzeitlehrgänge geboten, die von 12 Wochen bis zu 20 Wochen dauern können. Dort lernt man welche verschiedenen Schweißverfahren es gibt, und wie und wo diese im Einzelnen angewendet werden. Weiterhin wird erklärt, welche Materialien sich zum Schweißen eignen, und wie diese sich dabei verhalten. Wer möchte kann sich auch für einige der Sonderschulungen entscheiden, beispielsweise das Rohrschweißen, das Blechschweißen, oder das Dünnblechschweißen, was zum Beispiel bei der Reparatur von Autos angewendet wird. Wenn man im Vorfeld weiß, in welchem Bereich man später arbeiten möchte, dann kann man sich gezielt auf die dort angewandten Techniken konzentrieren.
Perspektiven nach der Ausbildung
Da Schweißer/innen die Möglichkeit haben, in den verschiedensten Bereichen zu arbeiten, stehen natürlich auch dementsprechend viele Türen offen. Man kann seine Qualifikationen ständig erweitern, vor allem jedoch durch Berufserfahrung. Je nach Einsatzgebiet und Ausbildung kann man in diesem Beruf einen Bruttolohn zwischen 2.390 Euro bis 2626 Euro im Monat erhalten.




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