Schweißer/in (geprüft)

30. Juni 2010
 

Allgemeines

Im Großen und Ganzen sind Schweißer/innen dafür zuständig, sämtliche Metall-, Anlagen-, und Konstruktionsbautele mittels unterschiedlichster Schweißverfahren zu verbinden. Die Wahl des angewandten Verfahrens hängt unter anderem von dem Bereich ab, in dem gearbeitet wird. Zusammenfassend handelt es sich bei dem Beruf des/r Schweißers/in um eine Tätigkeit, wo Fingerspitzengefühl, und Konzentration an erster Stelle stehen.

Schweißverfahren

-Gasschweißen
-Lichtbogenhandschweißen
-Metallschutzgasschweißen
-Unterpulverschweißen
-Laserschweißen
-Widerstandspunktschweißen

Aufgaben eines/r Schweißers/in

- Planung und Vorbereitung von Arbeitsaufgaben
- Lesen von isometrischen Zeichnungen, Schweiß-, und Montageplänen
- Zusammenstellen aller notwendiger Materialien, Werkzeuge, Vorrichtungen, Schweißgeräte, und Halbzeuge ( beispielsweise Bleche, oder Rohre)
- Festlegen von Arbeitsabläufen, wobei die Größe, das Gewicht, und die Bauteile im Einzelnen berücksichtigt werden müssen, gerade auch wenn längere Transportwege anstehen
- Schweißen und Kontrollieren der Bauteile
- Vorbereitung der einzelnen Teile, und diese je nach Bedarf befestigen, und ausrichten
- Entscheidung treffen, welches Schweißverfahren das Richtige ist
- einzelne Schweißpunkte setzen, bevor dann nach gründlicher Prüfung dicht geschweißt wird
- Hebezeuge, Hilfskonstruktionen, und Arbeitsgerüste sind erlaubt, gerade bei größeren Bauteilen
- Kontrolle der Schweißnähte, und Qualitätsprüfung durchführen

Ausbildung

Die Ausbildung zum/r Schweißer/in kann variieren, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, um an einen Schweißer-Paß zu gelangen. Es werden einem Teilzeit-, und Vollzeitlehrgänge geboten, die von 12 Wochen bis zu 20 Wochen dauern können. Dort lernt man welche verschiedenen Schweißverfahren es gibt, und wie und wo diese im Einzelnen angewendet werden. Weiterhin wird erklärt, welche Materialien sich zum Schweißen eignen, und wie diese sich dabei verhalten. Wer möchte kann sich auch für einige der Sonderschulungen entscheiden, beispielsweise das Rohrschweißen, das Blechschweißen, oder das Dünnblechschweißen, was zum Beispiel bei der Reparatur von Autos angewendet wird. Wenn man im Vorfeld weiß, in welchem Bereich man später arbeiten möchte, dann kann man sich gezielt auf die dort angewandten Techniken konzentrieren.

Perspektiven nach der Ausbildung

Da Schweißer/innen die Möglichkeit haben, in den verschiedensten Bereichen zu arbeiten, stehen natürlich auch dementsprechend viele Türen offen. Man kann seine Qualifikationen ständig erweitern, vor allem jedoch durch Berufserfahrung. Je nach Einsatzgebiet und Ausbildung kann man in diesem Beruf einen Bruttolohn zwischen 2.390 Euro bis 2626 Euro im Monat erhalten.

Technische/r Konfektionär/in

28. Juni 2010
 

Allgemeines

Der Beruf Technische/r Konfektionär/in gehört zu den kreativen Berufsgruppen. Konfektionäre stellen unter anderem Markisen, Planen, Zelte, Schirme, oder auch Regenkleidung her. Sie können aber auch in Fachgeschäften für Markisen, Sonnenschutz aller Art, oder beim Raumausstatter tätig sein. Größtenteils arbeiten die Konfektionäre mit Kunststoffbahnen, oder Naturgeweben. Sie müssen in der Lage sein, die verschiedenen Stoffbahnen anhand von maßstabsgerechten Zeichnungen zu schneiden. Zahlreiches Zubehör, wie Ösen, Riemen, oder Beschläge werden ebenso verwendet. Sie stellen nicht nur Dinge her, sondern müssen diese auch reparieren, und instand halten können.

Aufgaben

- Planen des herzustellenden Warentyps
- Skizzen anfertigen, die dann nach Maß angefertigt werden
- Handwerkliches Geschick, sowie technisches Verständnis um die Kundenwünsche umzusetzen
- Erstellen der Schnittmuster am Bildschirm
- Schablonen fertigen
- Ausschneiden der Stoffe (mit der Hand, der Stoß-, oder Rundmessermaschine)
- Zusammennähen, und Kleben der Kunststoffe
- Nähen mit Nähmaschinen
- Qualitätskontrolle nach Fertigstellung der Ware

Einsatzgebiete

- Markisen-, Zelt-, Planen-, und Marktschirmhersteller
- Betriebe für Wetter-, und Schutzbekleidung
- Betriebe für Arbeits-, und Berufsbekleidung
- Bei Firmen, die Zelte vermieten
- In Fachgeschäften für Markisen, und anderen Sonnenschutzvorrichtungen

Ausbildung

Die Ausbildung zum/r Technischen Konfektionär/in dauert 3 Jahre, welche teilweise im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet. Dort lernt man die verschiedensten Materialien kennen, die in diesem Beruf verwendet werden, ebenso wie das Bedienen von Zuschneide-, und Stanzvorrichtungen. In dieser Zeit bekommt man einen genauen Überblick, welche Fähigkeiten man als Konfektionär/in haben muß. Dazu gehört beispielsweise auch das Nähen an einer Nähmaschine, der Umgang mit Schweiß-, und Klebemaschinen, oder auch das Verwenden von Datenerfassung-, und Auswertungssystemen. Kreativität, und Fingerspitzengefühl sollte man für diesen Beruf mitbringen, schließlich werden die meisten Aufgaben mit den Händen erledigt.

Verdienstmöglichkeiten

Wie in anderen Berufszweigen auch, ist das Einkommen von dem Einsatzgebiet, und von den Anforderungen abhängig, wobei auch die Berufserfahrung eine große Rolle spielt. Bei dieser Tätigkeit kann man einen Bruttolohn von 1844-1878 Euro verdienen.

Speiseeishersteller/in

25. Juni 2010
 

Allgemeines

Der Beruf des/r Speiseeiherstellers/in ist umfangreicher, als man denkt, denn es gehört weitaus mehr dazu, als den ganzen Tag Eis herzustellen. Zu den Aufgaben gehören neben dem handwerklichen Herstellen verschiedenster Eissorten auch noch das Bedienen der Kunden, sowie das Verkaufen der Waren (beispielsweise in einem Cafe, oder an einer Theke).

Aufgaben

Ein/n Speiseeihersteller/in sollte in der Lage sein, sämtliche Eissorten herzustellen, egal ob Fruchteis, Sorbet, oder Milcheis. Das korrekte Zusammenmischen der Roh-und Zusatzstoffe (zum Beispiel Aromen, Bindemittel, Milch, Nüsse, Zucker, oder Früchte), sowie das richtige Dosieren muß man können. Man muß fähig sein, nach Rezepten zu arbeiten, wo eine genaue Zusammenstellung erforderlich ist. Kleine Gerichte, sowie Waffel-und Keksmassen sollte man in diesem Beruf auch herstellen, und weiter verarbeiten können. Der tägliche Umgang mit Kunden, sowie das Servieren von Getränken und Speisen ist ein weiterer wichtiger Bestandteil eines/r Speiseeisherstellers/in, somit gehören auch das Verkaufen, das Erstellen von Rechnungen, Kundenberatung, und das Kassieren zu dessen Aufgaben. Da in jedem Lebensmittelbereich Hygiene und Sauberkeit die wichtigsten Voraussetzungen sind, gehört das Reinigen und Desinfizieren des Arbeitsplatzes, und der Arbeitsgeräte dazu. Alle Rohstoffe müssen fachgerecht gelagert werden.

Einsatzgebiete

- Gaststätten, Cafés, Imbiß, und Restaurants
- In Konditoreien, oder Backstuben
- Im Einzelhandel mit Süßwaren
- Im Cateringservice( vor allem im Büffetservice mit hauseigener Eisherstellung)

Ausbildung

Die Ausbildung zu diesem kreativen Beruf dauert 2 Jahre, die zum Teil im Betrieb, und auch in der Berufsschule stattfindet. In dieser Zeit lernt man, wie und aus welchen Zutaten man Eis herstellt. Dabei werden alle möglichen Inhaltsstoffe unter die Lupe genommen, die man im späteren Berufsleben verwendet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Lehre ist, den richtigen Umgang mit Kunden zu lernen, denn schließlich möchte man ja später einen Dienstleistungsberuf ausüben, wo Kundenzufriedenheit an erster Stelle steht.

Verdienstmöglichkeiten

Wenn man diese Tätigkeit ausübt, kann man durchaus von 1384-1850 Euro brutto im Monat verdienen, dennoch sollte man beachten, daß es regionale, und branchenabhängige Unterschiede geben kann.

Servicekraft-Schutz und Sicherheit

22. Juni 2010
 

Allgemeines

Wenn man diesen Beruf kurz und bündig beschreibt, dann handelt es sich hierbei um Servicekräfte, die alles Notwendige tun, um den Schutz und die Sicherheit von Personen, Wertgegenständen, und Anlagen zu gewährleisten. Die sogenannten Sicherheitsdienste sind in den verschiedensten Bereichen zu finden, beispielsweise am Flughafen, vor Diskotheken, in Kaufhäusern, oder auch in Museen. Sie sorgen also für Recht und Ordnung.

Aufgaben

- Regelmäßige Kontrollen des zu schützenden Bereiches
- Streifengänge (bei Bedarf auch mit Wachhunden)
- Verschließen von Toren oder Türen, und aktivieren von Alarmanlagen
- Dokumentation, und Festhalten aller Auffälligkeiten
- Wachsames Verhalten, und richtiges Einschätzen in Gefahrensituationen (bei Einbrüchen)
- Personenkontrollen (nach Waffen)
- Absperrungen bei Veranstaltungen prüfen
- Fluchtwege freihalten
- Überprüfen der Brandschutzeinrichtungen, und aller technischer Anlagen
- Eingangskontrolle
- Arbeiten im Schichtdienst, und auch am Wochenende
- Erste Hilfe leisten (im Notfall)
- Besuchern von Veranstaltungen Auskünfte erteilen
- Parkplätze beaufsichtigen, und die Fahrzeuge einweisen
- Transport-, und Personenbegleitschutz durchführen

Einsatzgebiete

- Straßen-, und Schienenverkehr
- Luftfahrt
- Wach-, und Sicherheitsdienste
- Spedition (Werttransporte)
- Kongreß-, Messe-, und Tagungswirtschaft
- öffentliche Verwaltungsgebäude
- Energieversorgung (Schutz von Kernkraftwerken)
- im Privatbereich

Ausbildung

Die Ausbildung zur Servicekraft – Schutz und Sicherheit dauert in der Regel 2 Jahre, die sowohl im Betrieb, als auch in der Berufsschule stattfindet. Dort lernt man beispielsweise, wie man sich in gewissen Gefahrensituationen richtig verhält, bzw. wie man diese vermeiden kann. Man bekommt erklärt, wie man die unterschiedlichsten Konfliktpotentiale einordnen, und bewerten kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, es zu lernen, sein eigenes Verhalten in gefährlichen Situationen anzupassen, und ruhig zu reagieren. Desweiteren wird man über alle Rechtsgrundlagen, Informationstechniken, und Kommunikationswege informiert. Man lernt, Menschen, Werte, und Objekte zu sichern, bzw. zu schützen.

Verdienstmöglichkeiten

In dieser Branche können die Gehälter variieren. Je nach Einsatzort und auszuübender Tätigkeit bekommt man als Servicekraft für Schutz und Sicherheit etwa 13 Euro. Das kann jedoch in jeder Firma unterschiedlich sein, wobei auch die Berufserfahrung eine große Rolle spielt.

Projektingenieur/in

17. Juni 2010
 

Allgemeines

Grundsätzlich kann jeder Projektingenieur/in werden, der ein technisch-wissenschaftliches, oder vergleichbares Studium abgeschlossen hat. Die Aufgabenbereiche umfassen die Konstruktion und Optimierung von Anlagen, Fahrzeugen, oder anderer Dinge von der Idee bis zur Inbetriebnahme. Bestehende Produktionsprozesse werden analysiert, und die Produkte an ein neues Produktionsverfahren angepaßt. Projektingenieure/innen planen, überwachen und organisieren die praktische Umsetzung, und wirken bei allen Produktionsphasen mit.

Einsatzbereiche

Die Arbeit in fast allen Wirtschaftszweigen ist möglich.

- Transport und Verkehr
- Fahrzeugbau und Maschinenbau
- Holz und Möbel
- Computer IT-Bereich
- Keramik, Glas- und Kunststoffverarbeitung
- Nahrungs-und Genußmittelherstellung
- Bekleidung, Leder, Textilien aller Art
- Druck und Papier
- Bau und Architektur
- Pharmazie und Chemie
- Immobilien
- Finanzdienstleistungen
- und viele andere mehr….

Arbeitsbedingungen

- Termin-und Zeitdruck, auch bei unvorhergesehenen Schwierigkeiten
- Keine regelmäßigen Arbeitszeiten, vor allem in den letzten Phasen vor dem Projektabschluß
- Arbeit am Bildschirm (einsetzen von elektronischen Kommunikations-und Planungssystemen)
- Erstellen von Dokumentationen, und Unterlagen
- Arbeit in den verschiedensten Werkhallen und Produktionsstätten
- Teamfähigkeit, und Kundennähe
- Organisieren der Arbeitsabläufe, und die Terminplanung aller anstehenden Projekte

Verdienstmöglichkeiten

Da es sich bei dem Beruf der/s Projektingenieurin/s um einen sehr qualitativ anspruchsvollen Beruf handelt, bei dem man eine hohe Verantwortung trägt, sind die Verdienstmöglichkeiten natürlich auch höher, als bei anderen Berufen. Der tatsächliche Auszahlungsbetrag richtet sich, wie auch in anderen Bereichen, nach dem Einsatzort, und dem Aufgabenbereich, welchen man zu erfüllen hat. Man kann bei dieser Tätigkeit etwa zwischen 4252 und 4748 Euro brutto im Monat verdienen.

Fußballweltmeisterschaft und Arbeit

15. Juni 2010
 

Jetzt, wo die Zeit der Fußballweltmeisterschaft wieder gekommen ist, kollidieren natürlich auch viele Übertragungszeiten der WM mit den alltäglichen Arbeitszeiten. Wer in einem Büro sitzt und nun denkt, er könne einfach einer Liveübertragung im Internet folgen, der irrt sich gewaltig.

Es gibt während der Fußball-WM kein Ausnahmerecht, welches eine solche Handlung zulässt. Auch wenn für viele Sportliebhaber die Fußball-WM ein Ausnahmezustand ist, so gilt dies nicht in Bezug auf das Berufsleben. Der Arbeitnehmer muss pünktlich im Betrieb erscheinen und seine Arbeit gründlich und sorgfältig erledigen. Ein vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatzes ist nicht gestattet. Wer also unbedingt diese Übertragungen im TV verfolgen möchte, muss Urlaub nehmen.

Natürlich bestätigen auch Ausnahmen die Regeln, aber diese Ausnahmen gelten lediglich innerbetrieblich. Wer in einem Betrieb arbeitet, in dem der Chef seine Mitarbeiter zum nachmittäglichen Fußball gucken einlädt, kann sich also glücklich schätzen.

Eine weitere Möglichkeit, doch noch zum Spiel zu Hause zu ein – vor allem was den nächsten Freitag angeht, wenn Deutschland auf Serbien trifft – ist ein Gespräch mit dem Arbeitgeber. Viele Arbeitgeber können die Leidenschaft sicherlich nachvollziehen oder teilen sie sogar. Wer also Überstunden angehäuft hat, in Schichten arbeitet und seine Schicht tauschen kann oder sogar schon vorgearbeitet hat, hat eventuell auch Chancen, für das Spiel entschuldigt zu werden.
Grundsätzlich abzuraten ist vor der Krankenscheinmethode. Wer sich also einen Krankenschein besorgt nur um das Spiel verfolgen zu können, muss schlimmstenfalls mit seiner fristlosen Kündigung rechnen.

Wenn alle Stricke reißen, wäre es auch eine Überlegung, das Spiel einfach aufzuzeichnen und zeitverzögert zu schauen.

Mediengestalter/in Digital und Print „Beratung und Planung“

14. Juni 2010
 

Allgemein

Als Mediengestalter/in ist man damit beschäftigt, verschiedenste Medienprojekte (Broschüren, Zeitungen, oder Webseiten) zu planen, bzw. zu erstellen. Gerade in der Fachrichtung „Beratung und Planung“ steht die Projektplanung, sowie das erstellen von Kalkulationen mit an erster Stelle. Desweiteren befaßt man sich auch mit Marketingaufgaben, Sachmittelplanung, und natürlich mit Kundenpräsentationen, um nur einige zu nennen. Es gibt noch zwei weitere Fachrichtungen in diesem Beruf, und zwar „Gestaltung und Technik“, und „Konzeption und Visualisierung“.

Aufgaben

-Bildschirmarbeit am Computer im Büro
- Gruppen-, und Teamarbeit, gelegentlich auch im Außendienst
- Wünsche des Kunden ermitteln, und mit ihm gemeinsam eine Produktgestaltung planen und entwickeln
- Produktentwürfe dem Kunden unterbreiten, und alle seine Wünsche mit dem betrieblichen Leistungsvermögen abstimmen
- Auftrags-, und Kundendaten erfassen, und in der Datenbank archivieren
- Beratungsgespräche mit den Kunden führen, und Verträge ausarbeiten
- Bearbeiten, und Beheben von Reklamationen
- Rechnungen erstellen und prüfen
- Kundenkontakt pflegen

Branchen

-Werbeagenturen
- Verlage von Büchern und Zeitschriften
- Druckereien von Zeitungen, und Verlagen
- Fernsehen und Radio

Ausbildung

Die Ausbildung zum/r Mediengestalter/in Digital- und Print dauert 3 Jahre, wobei die Ausbildung im Ausbildungsbetrieb, und in der Berufsschule stattfindet. Sie besteht aus drei verschiedenen Fachrichtungen, welche jeweils ein Drittel der Ausbildungszeit in Anspruch nimmt. Das Ziel dieser Ausbildung ist, das man in der Lage sein soll, sämtliche Kundenwünsche zu erfüllen, die sich rund um das Thema Mediengestaltung, bzw. Medienprojekte drehen. Kundenkontakt wird hier sehr groß geschrieben, so daß man auf keinen Fall Menschenscheu, oder unfreundlich sein sollte. Desweiteren spielt Teamfähigkeit, und Kreativität eine große Rolle. Sind diese Voraussetzungen gegeben, dann steht diesem vielseitigen Beruf nichts im Weg.

Verdienstmöglichkeiten

Wie auch bei vielen anderen Berufen, richtet sich das Einkommen nach Einsatzgebiet, und nach den Anforderungen. Regionale und branchenabhängige Unterschiede sind möglich. Es kann ein tariflicher Bruttobetrag von 2259 bis 2826 Euro im Monat gezahlt werden.

Personalsachbearbeiter/in

11. Juni 2010
 

Allgemein

Wenn man die Aufgaben eines/r Personalsachbearbeiters/in beschreiben möchte, dann handelt es sich um alles, was irgendwie mit der Personalplanung eines Betriebes zu tun hat. Sämtliche Verwaltungsaufgaben, die beim Ein-und Austritt von Mitarbeitern anfallen, werden erledigt. Desweiteren sind die Sachbearbeiter/innen zuständig, mit der Hilfe von Abrechnungssystemen, die Lohn-und Gehaltsabrechnungen des gesamten Personals vorzubereiten, und dann auch auszuführen. Sie berechnen die Urlaubsansprüche jedes einzelnen, und dokumentieren Krankheits-und Arbeitszeiten nach den gesetzlich geltenden Vorschriften. Sie befassen sich mit sämtlichen Kostenabrechnungen der Firma, und sind auch für die Terminvergabe bei Bewerbungsgesprächen, für Schulungen, und Weiterbildungsmaßnahmen zuständig. Im Großen und Ganzen kann man sagen, daß es sich hierbei um eine große Unterstützung der Führungskräfte im Unternehmen handelt, wobei sie natürlich auch allen anderen Mitarbeitern bei sämtlichen Fragen zur Verfügung steht.

Einsatzgebiete

- Öffentliche Verwaltung und Versicherungen
- Verkehr und Transport
- Elektrobereiche
- Pharmazie und Chemie
- Keramik, Glas, Rohstoffverarbeitung
- Holz und Möbel
- Im Handel
- Nahrungs-und Genußmittelindustrie
- Maschinenbau-und Metallindustrie
- und viele mehr…

Voraussetzungen, die erforderlich sind

- Personalbeschaffung
- Verwaltungs-und Büroarbeiten
- Buchhaltung und Gehaltsabrechnungen
- Personalplanung und Verwaltung

Weitere Voraussetzungen, die für diesen Beruf bedeutsam sein können

- Steuerrecht
- Lohn-und Einkommenssteuer
- Controlling
- Lohn-und Gehalts-Tarifwesen
- Personalentwicklung
- Personalleasing und Arbeitnehmerverleih
- Sozialversicherungsrecht

Theoretisch kann jeder, der eine kaufmännische, oder technische Ausbildung, bzw. ein Studium absolviert hat, als Personalsachbearbeiter/in arbeiten, solange man die geforderten Voraussetzungen erfüllt.

Verdienstmöglichkeiten

Bei dieser Tätigkeit richtet sich dem Einkommen unter anderem nach den jeweiligen Anforderungen, wo Berufserfahrung und Verantwortlichkeit natürlich auch berücksichtigt werden. Der tarifliche Bruttolohn könnte beispielsweise zwischen 2737 und 2970 Euro betragen.

Fotomedienfachmann/-frau

09. Juni 2010
 

Fotomedienfachleute bieten ihren Kunden alles was etwas mit dem Thema Fotografieren und Zubehör zu tun hat. Sie entwickeln und bearbeiten Fotos, verkaufen Kameras und alles was dazu gehört, und sind natürlich auch in der Lage, ihren Kunden die Bedienung, und Handhabung genauestens zu erklären. Eine weitere bedeutende Aufgabe dieser Fachleute ist es, fotografische Aufnahmen aller Art durchzuführen, und diese auch dementsprechend zu bearbeiten. Zusammenfassend kann man sagen, dass in diesem Bereich fast alles möglich ist, was Bilder betrifft. So kann man dort beispielsweise aus einem kleinen Paßbild ein Poster fertigen lassen, oder man kann mit der modernen Technik alte graue Fotos wieder zum Leben erwecken.

Aufgaben

- Kundenberatung
- Durchführung von Kundenschulungen
- Fotoaufnahmen aller Art
- Verkauf von Kameras, Filmen, und anderem Zubehör
- Videoaufnahmen
- Planen und Gestalten des Sortiments
- Digitale Bearbeitung von Bildern, und dabei alle Kundenwünsche erfüllen
- Abwickeln, und Abrechnen von Aufträgen

Einsatzgebiete

- Im Fotostudio, oder Fotolabor
- Im Einzelhandel
- In Bildagenturen
- Bei Herstellern fotografischer Erzeugnisse

Arbeitsbedingungen

-Kundenkontakt
- stehende Arbeit beim Verkauf
- sitzende Arbeit am Bildschirm ( beispielsweise beim bearbeiten, und korrigieren von Fotos)
- Beratung der Kunden über Video- und fotobezogene Dienstleistungen
- Ausführen verschiedenster Tätigkeiten im Vertrieb und in der Organisation

Ausbildung

Die Ausbildungsdauer für diesen Beruf beträgt 3 Jahre. In dieser Zeit lernt man, wie man den Kunden Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema Fotografieren näher bringt. Alle wichtigen Punkte, was den Verkauf betrifft, werden beigebracht, denn schließlich gehören die Geschäftsbedingungen, das Erstellen von Kaufbelegen und Zahlungen, Reklamationen und Umtausch mit dazu. Desweiteren lernt man alles über Bildgestaltung, Bildbearbeitung, und die dazugehörigen Programme. Fotografische Aufnahmedaten, Belichtungszeit, und auch Kontrastumfang und Farbtemperatur sollten nach der Ausbildung keine Fremdwörter mehr sein, denn auch das ist fester Bestandteil des Lehrplanes. Man lernt alle Instrumente und Techniken kennen, die man im späteren Berufsleben als Fotomedienfachmann/-frau braucht.
Wenn man nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung als Fotofachkraft arbeitet, kann man einen Bruttolohn von 1859-2174 Euro im Monat verdienen. Der tatsächliche Betrag richtet sich nach Einsatzort und Aufgabenbereiche.

Brauer/in und Mälzer/in

04. Juni 2010
 

Allgemeines

Brauer/innen und Mälzer/innen sind in der Lage, aus Malz, Getreide, Wasser, Hopfen, und Hefe die verschiedensten Biersorten, alkoholfrei Erfrischungsgetränke, und Biermischgetränke herzustellen. Das Bierbrauen ist eine sehr alte Tradition, dennoch werden heute fast alle Produktionsschritte von Maschinen gemacht. Wo früher die Maische noch mit der Hand gerührt wurde, erledigt das heute modernste Computertechnologie. Ein/e Brauer/in muß also auch fähig sein, die Maschinen zu bedienen, zu überwachen, und bei Bedarf auch zu reparieren.

Aufgaben

- Beurteilen und Wiegen des Braugetreides
- Überwachen und Steuern der gesamten Anlagen
- Grün-und Darrmalz herstellen
- Schroten von Malz
- Lagern der Biere, und regelmäßige Reifestandkontrolle
- Qualitätsprüfungen durchführen
- Überwachen und Steuer sämtlicher Produktionsabläufe
- Systeme, und Anlagen reinigen
- Wartung aller Geräte und Maschinen, insbesondere die Pumpen und Ventile
- Beratung der Kunden
- Schankanlagen aufbauen, übergeben, und den Betreiber ordnungsgemäß einweisen

Einsatzbereiche

- Brauereien oder Mälzereien
- Restaurants, Gaststätten, Schankwirtschaften (mit eigener Hausbrauerei)
- In einer Abfüllhalle

Arbeitsbedingungen

- Schichtarbeit und Alleinarbeit
- das Tragen von Schutzkleidung ist Pflicht
- Arbeit bei Kälte, Nässe, Hitze, Feuchtigkeit, und Zugluft ( also extreme Temperaturschwankungen)
- Arbeit bei Maschinenlärm, was den Gebrauch eines Gehörschutzes notwendig macht
- Arbeit in Hallen, und Werkstätten
- Umgang mit technischen Maschinen und Anlagen
- Belastung durch Gase, Staub, Rauch, Dämpfe ( bei der Verarbeitung der verschiedenen Zutaten)
- Reinigen der verschmutzten Maschinen, und Anlagen

Ausbildung

Hierbei handelt es sich wirklich um einen sehr anspruchsvollen Beruf, der in 3 Lehrjahren gelernt werden kann. In dieser Zeit bekommt man einen detaillierten Einblick, wie man mit der Hilfe modernster Technik eine alte Tradition aufrecht erhält. Desweiteren gehört das Herstellen, und somit das Filtrieren, Abfüllen, und Verpacken von Bier dazu. Der genaue Aufbau der Maschinen und Techniken, welche dort verwendet werden, bekommt man erklärt, genauso wie deren Pflege und Wartung.

Verdienstmöglichkeit

Das Einkommen ist auch hier, wie in anderen Bereichen, abhängig von dem Einsatzort, und dem Aufgabenbereich. Der Bruttolohn kann beispielsweise um die 2586 Euro betragen.